140905_DE_BD-2186_ParshipErfahrungsberichte_Erfolgspaare_960x500_StephanieKai

Müssen Partner alle Interessen und Hobbys teilen, um miteinander glücklich zu werden? Wie immer gibt es bei Fragen zur Partnersuche nicht eine Antwort, die auf jeden passt. Mit dieser Romanze beweist sich, dass ein über Bord geworfenes Beuteschema zum Erfolg führen kann.
Stephanie wusste schon lange genau, was sie sich wünscht:
Jemanden, der ihre Leidenschaften teilte, vielleicht auch einen Tänzer oder Reiter, und für später unbedingt ein Leben auf dem Land.
Kai hatte für klassische Tanzschritte ebenso wenig Zeit wie für Pferde. Er hatte gerade sein Haus gebaut, litt unter chronischem Termindruck und testete zweckoptimistisch erstmalig die Online-Partnersuche bei PARSHIP. Welch ein Glück, denn bereits sein erster Kontakt war ein Volltreff er – obwohl die Interessen zunächst so unterschiedlich schienen. Aber Kai konnte zwischen den Zeilen lesen.
Eine scheinbar nebensächliche Formulierung überzeugte ihn: „Ich gehe lieber in Baumärkte als Schuhe shoppen!“
Für einen Mann, der selbst gerne anpackt und nicht alles Handwerkern überlässt, war diese Aussage ein Geschenk! Ausgerechnet ein kleiner Hase überzeugte Stephanie: In seinem Profi l erwähnte Kai sein Haustier. „Hase klang so wunderbar kuschelig“, erklärt sie. Manchmal sind es gerade die unerwarteten Seiten, die uns an einem neuen Kontakt faszinieren können und eben nicht das vertraute
Beuteschema.
Das erste Treff en fand auf dem Land bei ihm statt. „Es war nicht Liebe auf den ersten Blick“, erzählen sie. „Aber Liebe auf das erste Gefühl!“ Hilfreich war vielleicht auch, dass ein spontaner Besuch einer Freundin mit ihrem Nachwuchs die Szene ermöglichte, die Stephanies Herz wärmte: „Gibt es etwas Süßeres als einen Mann, der mit einem Baby spielt?“ Auf der Heimfahrt wollte sie dann auch an jeder Kreuzung gleich wieder zurückfahren, denn der erste Eindruck bestätigte für sie: „Da fühle ich mich zuhause.“ Dass er sich
als Nichtraucher bezeichnet hatte, obwohl er tatsächlich besser in die Kategorie Gelegenheitsraucher passte, änderte daran gar nichts. Ihr Lachen deutet an, dass vielleicht auch sein Piercing ihr Interesse anfeuerte. Davon erzählte er ihr beim ersten Telefonat. Das hatte sie ebenfalls nicht erwartet. Sie sahen sich daraufh in jeden zweiten Tag, was Pendeln bedeutete: 120 Kilometer einfache Strecke. Bei so viel Konsequenz ist es wenig verwunderlich, dass sich Stephanie rasch der Umwelt anpasste: Die vom Nachbarn versprochene Gans wurde von ihr nicht nur gerupft, sondern auch ausgenommen – eine stolze Leistung für die ehemalige Vegetarierin.
Einigkeit besteht über ihr Umfeld: Sie lieben das Landleben in ihrer kleinen Gemeinde mit kaum 1.000 Einwohnern. Ideal für Kind, Hund und Privatzoo. Beide bezeichnen sich als sehr ähnlich. Sie verbindet die Liebe zum ländlichen Leben und ein pragmatischer Realismus. Kai: „Ich muss beruflich täglich Entscheidungen treff en. Da überlasse ich privat gerne ihr dieses Feld, denn wenn ich mich führen lasse, muss ich mich nicht kümmern!“ Während er rational entscheidet und beim Faktencheck langsamer ist, neigt sie zu schnellen, intuitiven Entscheidungen. Kompromisse liegen beiden nicht, denn dabei gewinnt keiner richtig. Das führt auch manchmal zu Spannungen, doch beide haben an ihrem Kommunikationsstil gearbeitet und wissen, wie sie sich gegenseitig verständlich machen können und in welchen Situationen der Partner Argumenten aufgeschlossen ist.
Im Juni 2011 wurde aus dem Paar eine Familie und Stephanie kann sich nun täglich über den Anblick freuen, wenn Kai mit Baby Konstantin spielt.


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