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Jochen (68, pensionierter Lehrer) kam durch PARSHIP.de mit Anke (63, pensionierte Lehrerin) in Kontakt, die wie er in Mecklenburg-Vorpommern lebt. Sie haben uns geschrieben

 

Immer häufiger wird behauptet, für Best Ager auf Partnersuche sei das Internet das ideale Medium. Weil mit dem Alter auch die Reife kommt, die es für eine langfristige Beziehung braucht, gilt diese Altersgruppe darüber hinaus als überdurchschnittlich refl ektierend und ergebnisorientiert. Eines unserer älteren Paare, sowohl was die Beziehungsdauer als auch die Lebensjahre betrifft, belegt dies in allen Punkten: Für die Liebe im Netz ist niemand zu alt, der einen Computer bedienen kann.
Keine Skepsis vor dem neuen Medium kannte Lehrer Jochen (68), als er 2002 PARSHIP testete. PARSHIP war damals gerade als erster Anbieter der seriösen Partnersuche im Internet gestartet. Jochen war ebenfalls ein Internet-Pionier, der bereits Nachrichten versendete, als es das World Wide Web noch nicht gab und E-Mail für die meisten noch nicht gebräuchlich war. Der Witwer probierte den Service umgehend aus. Zuvor war er auf kostenlosen Online-Dating- Seiten nicht fündig geworden, weil er das Flirten verlernt hatte, wie er rückblickend zugibt. Seine dort initiierten Treff en fühlten sich nicht passend an, die gemeinsame Wellenlänge fehlte.
Anke (63), ebenfalls Lehrerin und damals seit sechs Jahren Single, war hingegen Neuling im Internet. Ihre Erwartung beschreibt sie so: „Ich wollte hauptsächlich mein soziales Netz erweitern. Die Partnersuche stand nicht im Vordergrund.“ Angst vor dem Computer? Keine Spur. Mit der Benutzerführung auf der Plattform kam sie sofort zurecht. Das Profi l von Jochen interessierte sie: „Etwas übergewichtig mit leicht fallender Tendenz.“ Diese Aussage war humorvoll und ehrlich. Die Ähnlichkeiten bei Alter und Beruf
überzeugten sie und sie schrieb ihn an. „Frauen müssen selbst aktiv werden!“, rät sie. Pragmatisch verabredeten sich die beiden auf halber Strecke ihrer Wohnorte an einem Bahnhof: Er wartete außen am Bahnhofs-Eingang. Sie erkante ihn sofort und schaute erst eine Weile von innen durch die Glastür: „Oh, was für schöne weiße Haare. Das Bild stimmt!“ Er hingegen beobachtete vor allem die Uhr. „Wenn sie nicht gleich kommt, gehe ich. Oh, da ist sie ja doch!“ Beide bestätigen amüsiert: „Es war keine Liebe auf den ersten Blick.“ Dennoch fassten sie sofort Vertrauen zueinander. Anke beschreibt das erste Treff en diplomatisch: „Er war sehr höfl ich und aufmerksam.“ Jochen stimmt ihr umgehend zu: „Ich wusste immer noch nicht, was Flirten ist.“ Es folgten weitere Treff en, ein verregnetes Picknick. Sie kamen sich näher, telefonierten viel, trafen sich häufig. Jochen blieb jedoch unverbindlicher und distanzierter als sie, eine für sie verständliche Reaktion auf vergangene Erlebnisse. So machte es ihr auch nichts aus, erneut die
Initiative zu ergreifen. Während einer langen Autofahrt gestand sie: „Ich kann mir vorstellen, mit dir alt zu werden.“
Es waren genau diese Worte, die Jochen Mut machten und alles änderten. „Ein “Ich liebe dich“ hätte nicht das gleiche
in mir ausgelöst.“ Um ein deutliches Zeichen für den gemeinsamen Neuanfang zu setzen, kauften sie sich nahe der Ostsee gemeinsam ein Haus. Auf Worte Taten folgen lassen, betonen sie, sei unerlässlich. „Man muss wagen, Brücken hinter sich abzubrechen, um gemeinsam etwas Neues anpacken zu können.“ Das aktive Paar verreist gerne. Jetzt, wo beide den Ruhestand genießen, immer noch. So markiert die Landkarte auch die Geschichte ihrer Liebe. In Granada hielt Jochen um ihre Hand an. Den Verlobungsring trägt Anke heute noch. Geheiratet haben sie in einer ebenso abenteuerlichen wie romantischen Zeremonie am Kap der Guten Hoff nung, die sie nie vergessen werden. Dieser Traum wäre beinahe an den bürokratischen Hürden der Behörden in Deutschland gescheitert.
Dass ihnen in ihrer Ehe nie der Gesprächsstoff ausgeht, glauben wir sofort. Anke und Jochen tauschen sich auch während ihrer Erzählung immer wieder intensiv aus, in Worten, Blicken, Gesten und Berührungen: „Wir haben uns viel zu erzählen. Und das sehr gerne!“
Ihre Ähnlichkeiten verbinden sie: Neben dem Reisen kochen sie gerne gemeinsam, sie teilen den gleichen freundlichen Humor. Wenn es ums Geld geht, zeigen sich zwar Unterschiede, doch beide sind Refl ektion gewohnt. Jochen: „Ich kann mittlerweile verstehen, dass sie emotionale Entscheidungen triff t, die aus meiner Sicht rational nicht zu begründen sind. Aber das akzeptiere ich: Es gibt verschiedene Wege zum gleichen Ziel.“ Deswegen fassen sie auch alle Beschlüsse gemeinsam: Es gibt keine Kompromisse.
“Wir machen keine halben Sachen! Es wird solange geredet, bis es eine Einigung gibt.“

Jochen fasst zum Abschluss zusammen: „Wir haben sehr viel Glück und wollen davon gerne etwas abgeben.“

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